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Aufbau des Zirkuszeltes
am 04.und 05.05.2009
Die Zirkusleute haben am
Montag zuerst den Platz für das Zelt
vermessen. Danach wurden mit einer Hilti
die Löcher für die Nägel gebohrt. Hier
hinein wurden dann die großen Nägel mit
einem 5 kg schweren Vorschlaghammer
eingeschlagen. Anschließend sind die
beiden Hauptmasten aufgestellt und mit
den Nägeln verspannt worden. Zum Schluss
kam der Anhänger mit der Zeltplane in
die Mitte des Platzes und die Männer
haben die Plane an 2 Stahlseilen
befestigt. Die Zeltplane wurde dann von
allen Kindern zusammen am anderen Morgen
hochgezogen. Dann war das Zelt fertig.
Thorben Alt, Klasse 3.2
Tim' s Tagebuch:
Dienstag,
5.5.09
Als ich
heute Morgen auf den Schulhof kam, war
ich zuerst ein bisschen enttäuscht. Dort
stand ein popliges Zirkuszelt. Die Plane war nicht richtig fest,
weil die Papas zu faul waren, das Zelt
fertig aufzubauen. Alle Kinder mussten
hart arbeiten, damit die Zeltplane hält.
Wir haben an Seilen gezogen und sie dann
verankert. Danach haben wir die
Sturmstangen festgemacht. Nach einer
Pause haben wir die Manege aufgebaut.
Dazu mussten wir Bänke und Stühle
hinstellen und die Eingangstür
vorbereiten. Als nächstes durften wir
die Tiere streicheln. Danach mussten wir
verschiedene Sachen, wie Vorhang und
Decken, in das Zelt schleppen. Endlich
war unser schönes Zirkuszelt fertig.
Nun wurde es
sehr spannend, denn viele Rollen wurden
verteilt. Ich habe mir ausgesucht, einer
der stärksten Männer der Welt zu
werden. Morgen trainieren wir in
verschiedenen Gruppen.
Heute Mittag
war es auch sehr lustig, weil die Ziegen
aus dem Stall abgehauen sind. Alle Mamas
und Papas haben versucht, die Ziegen
einzufangen.
Es hat mir
heute sehr viel Spaß gemacht und ich
freue mich auf Morgen.
Mittwoch, 6.5.09:
Wir
haben fleißig geübt. Unser Trainer
heißt Thomas. Er trainiert uns, damit
wir richtig starke Männer werden. Wenn
er bei den Schlangenbeschwörern ist,
dann übernimmt Frau Jacobs-Brack das
Training. Alle Kinder haben dabei Spaß
gehabt. Mein Künstlername ist „John
Cena“. Andere heißen Batista, Kamikaze,
Herkules, u. …
Donnerstag, 7.5.09:
Das
Training ging weiter. „Herkules“ musste
für seinen Auftritt viel üben.
Wir
haben Ketten zerrissen, Stangen gebogen
und Gewichte gestemmt.
Der
Chef vom Zirkus ist Reiner Wecker. Er
gibt uns gute Tipps. Wir sollen vor
unserem Auftritt nichts essen und
trinken. Das wird schwer.
Freitag, 8.5.09:
Das
Pferd „Piccolo“ wäre fast erstickt. Zum
Glück hat ein Tierpfleger vom Zirkus
„Piccolo“
rechtzeitig gerettet. Außer dem Pferd
gibt es noch ein Fohlen, ein Pony, zwei
Esel, Tauben, Ziegen und Hunde.
Samstag, 9.5.09:
Die
Generalprobe dauerte 5 Stunden. Nur wir
Kinder und die Lehrer durften mitmachen
und zuschauen. Die Eltern haben fürs
Schulfest Tische und Bänke aufgestellt.
Alle Kinder sind ins Finale gekommen.
Das Finale ist die Vorstellung vom
Sonntag. Ich denke morgen klappt alles.
Sonntag, 10.5.09
Heute war der große Tag. Unser Schulfest
begann schon sehr früh. Um 10.30 Uhr
sollten alle da sein.
Einige Schüler haben zu Beginn ein
Platzkonzert veranstaltet. Dann konnten
wir bis zum Mittagessen auf unserem
Schulhof spielen.
Nach
dem Essen gingen wir zum ökumenischen
Zeltgottesdienst. Dort haben wir schöne
Lieder gesungen und gebetet. Die
meisten Kinder, wie ich auch, waren
wegen ihres Auftrittes sehr aufgeregt.
Um 14.00 Uhr ging es dann endlich mit
der Zirkusvorstellung los.
Zuerst turnten die Bodenakrobaten. Sie
haben ganz tolle und schwierige
Pyramiden gebaut, Rad geschlagen und
Purzelbäume gemacht.
Anschließend kamen die Kinder mit den
Hunden und Ziegen. Die Kinder ließen die
Hunde springen und führten die Ziegen
über einen Balken.
Als
nächstes kamen die Koffer-Clowns, die
tanzten.
Nun
mussten die Fakire barfuß über
Nagelbretter gehen. Manche haben auch
den „Todessprung“ vorgeführt. Dabei
mussten sie von oben auf die Nägel
springen. Einige gingen auch barfuß über
Glasscherben. Das war alles sehr
spannend.
Die
Schlangenbeschwörer flöteten solange bis
die Schlangen aus dem Fass kamen.
Am
Vertikalseil sind Kinder durch die
Manege geschleudert worden. Sie hielten
sich nur mit den Füßen fest.
Die
Zauberer haben tolle Zaubertricks
gezeigt. Ich fragte mich, wie sie das
schaffen können.
Die
Seiltänzer hatten schwierige Aufgaben.
Ein Mädchen musste mit verbundenen Augen
auf dem Seil vorwärts und rückwärts
laufen. Andere führten Kunststücke auf
dem Seil vor.
Dann
war Pause. Wir, die Kraftmenschen,
mussten nun für unseren Auftritt eine
schwarze, kurze Hose und ein weißes
Shirt anziehen.
Nach
der Pause starteten die Tiger. Kinder,
die als Tiger geschminkt waren, sprangen
durch einen brennenden Reifen und
schlugen Purzelbäume. Das war
gefährlich.
Endlich waren die starken Männer an der
Reihe. Wir wurden mit unseren
Künstlernamen in die Manege gerufen und
mussten uns aufstellen. Und dann kam
Herkules! Er hat die Leute zum Lachen
gebracht, weil er so klein ist und die
„schwersten“ Gewichte gehoben hat. Die
anderen haben nacheinander echte
Gewichte gehoben. Ich musste mich sehr
anstrengen. Das höchste Gewicht, das
einer von uns stemmen konnte, war 32,5
kg. Nun bogen einige von uns
Eisenstangen. Die anderen, wie auch ich,
mussten schwere Eisenketten zerreißen.
Danach kamen die Powerpacks. Das sind
die Pyramiden, die wir gemacht haben.
Ich stand oben und durfte nicht
runterfallen.
Nachdem einige Kinder Kunststücke mit
zwei Tauben gemacht haben, kamen nochmal
Clowns, die frech, aber auch lustig
waren.
Als
letztes turnten die Kinder am Trapez.
Besonders hat mir gefallen, dass vier
Kinder übereinander am Trapez hingen.
Jetzt kam das große Finale. Die
Scheinwerfer gingen aus und alle Kinder
und Lehrer kamen mit brennenden Kerzen
in die Manege. Es war toll.
Die
Zirkuswoche und das Schulfest waren sehr
spannend und aufregend.
Tim Dornemann, Klasse 1.1
Training
am Nachmittag: |